Beratung in den Wechseljahren

In den Wechseljahren (Klimakterium) lässt die Funktion der
Eierstöcke, nämlich die Produktion der weiblichen Geschlechts-
hormone (Östrogene und Gestagene) nach. Dies ist keine
Krankheit, sondern eine natürliche Phase im Leben einer Frau.
Oft greifen gerade in dieser Zeit körperliche, psychische und
soziale Veränderungen ineinander.

Das Ausmaß und eventuelle Beschwerden können sehr
unterschiedlich sein: Untersuchungen haben ergeben, dass
ein Drittel der Frauen in den Wechseljahren nahezu
beschwerdefrei sind und bei einem weiteren Drittel nur
geringe Anzeichen auftreten. Allerdings haben auch ein
Drittel der Frauen Beschwerden, wie z.B. Hitzewallungen,
Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen, die Sie in
ihrem beruflichen und privaten Alltag massiv beein-
trächtigen können.

Hier gibt es verschiedene Therapieansätze, die auf Ihre
individuelle Situation abgestimmt werden.
Wichtig ist es, auf sich zu achten und mit ausgewogener
Ernährung, körperlicher Betätigung etwas zu Ihrem
Wohlbefinden beizutragen. Entspannungstechniken und
pflanzliche Präparate können Unterstützung bieten.

Bei manchen Frauen kann auch eine Hormonersatztherapie mit
pharmazeutisch hergestellten Hormonen empfehlenswert sein.
Dabei werden weibliche Hormone, die Ihre Eierstöcke nicht
mehr in ausreichender Menge produzieren, in Form von
Tabletten, Pflaster oder Gel zugeführt. Dies muss jedoch
im Einzelfall kritisch geprüft und kontrolliert werden.
Zur Anwendung von Hormonen gibt es Richtlinien,
erstellt von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie
und Geburtshilfe:

www.dggg.de

Weiterführende Informationen zum Thema Wechseljahre bietet
die Deutsche Menopause Geselllschaft auf ihrer Webseite:

Menopause-Gesellschaft.de/